Freitag, 13. März 2009
Wie sich die Eltern wohl fühlen müssen...
falli, 18:28h
Liest man die ganze Zeit, egal wohin man schaut. Was soll das eigentlich? Egal wie es formuliert ist, ob als Frage, Beileidsbekundung oder Totschlagargument. Wo liegt der Sinn dieser Frage? Kann es einer von Euch nachvollziehen? Anyone sein Kind bei nem Amoklauf verloren? Mitgefühl ist nur real, wenn es nachempfunden werden kann ansonsten ist es Heuchelei.
Sinnvoller wäre es den Eltern Psychologen zur Seite zu stellen, sich um sie zu kümmern. Mit Beileidsbekundungen kriegt man schön billig das Gefühl ein guter Mensch zu sein... Was erreicht man damit bei den Eltern?
Hypothese: Man verlängert den Schmerz. Immer wieder in die selbe Wunde, schön drauf... wer von denen die ihr Beileid bekunden ist für die Eltern da? In Prozent??? Oder besser Promille???
Der interessanteste Aspekt der Geschichte ist folgender: Was denken sich diejenigen? Und die Eltern? Meine Antworten: "Es ist scheiße... usw usw" aber irgendwo im Hinterkopf dann "zum Glück hats mein Kind nicht erwischt". Oder: "Warum mein Kind? Warum gerade meins?" Das ist nicht schlimm, es ist nicht zu verurteilen, wir sind Menschen. Diejenigen die gegen diese Gedanken gefeit sind sind die wirklich guten Exemplare unter uns. An den Rest: Spart euch dieses verdammte Mitgefühl-Heucheln. Tut was für die Leute; und wenn es nur ist, sie in Ruhe zu lassen damit sie es irgendwann vielleicht verarbeiten können.
Kinder... es hat ja Kinder erwischt. Stößt mir genauso sauer auf wie Ulrich Wickerts traditionelles "XX Tote, darunter Frauen und Kinder". Dachte immer ein Mensch wär ein Mensch, geschlechts- und altersunabhängig. Muss mich wohl täuschen.
Edit + Addenda:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,613181,00.html
http://www.hanno.de/blog/2009/guten-abend-meine-damen-und-herren-sie-sehen-die-abendnachrichten/
Sinnvoller wäre es den Eltern Psychologen zur Seite zu stellen, sich um sie zu kümmern. Mit Beileidsbekundungen kriegt man schön billig das Gefühl ein guter Mensch zu sein... Was erreicht man damit bei den Eltern?
Hypothese: Man verlängert den Schmerz. Immer wieder in die selbe Wunde, schön drauf... wer von denen die ihr Beileid bekunden ist für die Eltern da? In Prozent??? Oder besser Promille???
Der interessanteste Aspekt der Geschichte ist folgender: Was denken sich diejenigen? Und die Eltern? Meine Antworten: "Es ist scheiße... usw usw" aber irgendwo im Hinterkopf dann "zum Glück hats mein Kind nicht erwischt". Oder: "Warum mein Kind? Warum gerade meins?" Das ist nicht schlimm, es ist nicht zu verurteilen, wir sind Menschen. Diejenigen die gegen diese Gedanken gefeit sind sind die wirklich guten Exemplare unter uns. An den Rest: Spart euch dieses verdammte Mitgefühl-Heucheln. Tut was für die Leute; und wenn es nur ist, sie in Ruhe zu lassen damit sie es irgendwann vielleicht verarbeiten können.
Kinder... es hat ja Kinder erwischt. Stößt mir genauso sauer auf wie Ulrich Wickerts traditionelles "XX Tote, darunter Frauen und Kinder". Dachte immer ein Mensch wär ein Mensch, geschlechts- und altersunabhängig. Muss mich wohl täuschen.
Edit + Addenda:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,613181,00.html
http://www.hanno.de/blog/2009/guten-abend-meine-damen-und-herren-sie-sehen-die-abendnachrichten/
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